Energiewende:Das Comeback der Stromautobahn

Lesezeit: 4 min

Beleuchtete Strommasten bei Klixbüll in Schleswig-Holstein. Oberirdische „Monstertrassen“ sind nicht sonderlich beliebt. Aber vielleicht unvermeidlich für die Energiewende? (Foto: Christian Charisius/picture alliance/dpa)

Teile der Union sowie das grün regierte Baden-Württemberg wollen große Stromtrassen wieder mit überirdischen Leitungen bauen – weil Erdkabel zu teuer seien. Deshalb droht nun Ärger.

Von Thomas Hummel, Roland Muschel, München, Stuttgart

Die Idee erschien einleuchtend: Wenn der Windstrom schon aus dem Norden des Landes in die Industriezentren nach Süden transportiert werden muss, dann sollen die Kabel unter die Erde. Da stören sie schließlich keine Anwohner, und so hat es die große Koalition 2016 entschieden. Doch jetzt wackelt der gesetzliche Vorrang für Erdkabel. Es droht eine neue Debatte zu „Monstertrassen“ und „Stromautobahnen“.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusEnergiewende
:Der große Plan für die Nordsee

Gut 50 Kilometer vor der Insel Borkum entsteht Deutschlands größter Offshore-Windpark. Er ist ein Baustein in einem Masterplan, der das Meer völlig verändern wird.

Von Thomas Hummel

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: