Energiewende-Konferenz in KolumbienEs gibt eine Welt ohne Öl, Gas und Kohle – doch sie ist noch fern

Lesezeit: 4 Min.

Demonstranten in Santa Marta fordern, dass die Ölkonzerne für die Energiewende zahlen.
Demonstranten in Santa Marta fordern, dass die Ölkonzerne für die Energiewende zahlen. Ivan Valencia/AP/dpa

Die Energiewende-Konferenz in Kolumbien beschwingt die Gutwilligen aus 57 Ländern, die den Klimawandel noch aufhalten wollen. Auch wenn die Iran-Krise allen klarmacht, wie schwer das wird.

Von Thomas Hummel

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Es herrschte gute Stimmung in Santa Marta, fast schon Euphorie. Endlich eine Klimakonferenz ohne die Bremser, die Zweifler, die Blockierer. In der Hafenstadt in Kolumbien sprachen Vertreter von 57 Ländern zum ersten Mal konkret über die Abkehr von Öl, Gas und Kohle. Es war eine „Koalition der Willigen“, der Macher. Die Hoffnung, das Problem der Erderwärmung mit Gleichgesinnten an der Wurzel zu packen, beschwingte die Teilnehmer. Auch wenn die Welt außerhalb der Konferenzräume von Santa Marta noch eine ganz andere ist.

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