Energiewende-Konferenz„Koalition der Macher“: 54 Länder wollen weg von Öl, Gas und Kohle

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Der Konferenzgastgeber hofft auf starke Verbündete, damit eine Abkehr von fossilen Energieträgern gelingen kann: Arbeiter in einer kolumbianischen Kohlemine.
Der Konferenzgastgeber hofft auf starke Verbündete, damit eine Abkehr von fossilen Energieträgern gelingen kann: Arbeiter in einer kolumbianischen Kohlemine. Fernando Vergara/AP

Kolumbien und die Niederlande laden zur ersten internationalen Energiewende-Konferenz – auch die Bundesregierung ist in Santa Marta dabei. Notorische Blockierer müssen diesmal draußen bleiben.

Von Thomas Hummel

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Es schwingt eine Botschaft mit, wenn ausgerechnet in der Stadt Santa Marta im Norden Kolumbiens über die Energiewende gesprochen wird. Ganz in der Nähe liegt die größte Steinkohlemine Südamerikas, der Tagebau El Cerrejón reißt riesige Löcher in die tropische Landschaft, per Eisenbahn wird das schwarze Gestein zu einem karibischen Hafen und dann per Schiff in alle Welt gebracht. Auch nach Deutschland. Und jetzt findet hier die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Gas statt. Die neue Energiewelt geht in ein Machtzentrum der alten.

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