Energieversorgung durch Flüssiggas:Umstrittene Alternative zum russischen Gas

Energieversorgung durch Flüssiggas: So soll das LNG-Terminal bei Brunsbüttel aussehen - wenn es tatsächlich gebaut wird.

So soll das LNG-Terminal bei Brunsbüttel aussehen - wenn es tatsächlich gebaut wird.

(Foto: German LNG Terminal)

Statt über Pipelines Erdgas aus Russland zu beziehen, könnte Deutschland andernorts Flüssigerdgas einkaufen. Doch dazu müsste die notwendige Infrastruktur erst aufgebaut werden - und Kritik gibt es auch an diesem Weg.

Von Peter Burghardt, Hamburg

Virtuell ist diese Alternative zur Erdgas-Pipeline längst fertig, man kann sie auf der Homepage German LNG Terminal besichtigen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, verflüssigtes Erdgas, das in Schiffen in Brunsbüttel an der Unterelbe eintreffen soll, an der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals unweit der Nordsee. Im Netz sind der Landungssteg und die Anlage zur Rückverwandlung in Gas zu sehen, die Messstation, die Beladung für Tankwagen und Eisenbahn. Das Problem: Noch gibt es hier nur Pläne, aber kein LNG-Terminal.

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