Energiekrise und Umweltschutz:"Notfallmaßnahmen müssen Notfallmaßnahmen bleiben"

In Wilhelmshaven wird an einem schwimmenden Terminal  für Schiffe mit Flüssiggas gearbeitet.

In Wilhelmshaven wird an einem schwimmenden Terminal für Schiffe mit Flüssiggas gearbeitet.

(Foto: David Hecker/Getty)

Den Bau der LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel will die Umwelthilfe nicht mutwillig verzögern. Ein Gespräch mit ihrem Chef Sascha Müller-Kraenner über das, was er dennoch von der Regierung erwartet.

Interview von Thomas Hummel

Deutschland geht das Gas aus. Mit Hochdruck arbeiten Bundesregierung und Unternehmen daran, schon im kommenden Winter zwei schwimmende LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel zu errichten, damit Schiffe, etwa aus den USA oder Katar, mit dem verflüssigten Gas anlanden können. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Anfang Mai Widerspruch eingelegt und einen sofortigen Baustopp gefordert. Sogar Wirtschaftsminister Robert Habeck warnte die DUH vor Klagen, weil sich die Energiekrise aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine zuspitze. Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner verteidigt den Standpunkt der Umwelthilfe.

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