Glosse: Das StreiflichtÄltere fühlen sich jung, wenn sie Emojis posten. Welch ein Irrtum

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Die beliebten Internet-Symbole verraten mehr über die Nutzer, als diesen lieb sein kann.

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(SZ) Dass das Alter ein Massaker ist, wusste schon der große Autor Philip Roth. Er schrieb diesen Satz 2006 in einem seiner späten Romane, „Jedermann“, also zu einem Zeitpunkt, als er selbst schon einiges an Massaker-Erfahrung gesammelt hatte. Heute, 20 Jahre und eine Botox-und-Filler-Revolution später, würde man das vermutlich anders ausdrücken. Den ewigen Fakt des Verfalls positiver framen. Nicht so viel rumjammern und sich von der Dermatologin irgendwas in die Zornesfalte donnern lassen. Würde zum runden Geburtstag mit den Worten einladen, dass 50 nicht das neue 40, sondern das neue 30 ist, und sich auf der bald folgenden Party auch dementsprechend verhalten, wenn am nach Unverträglichkeiten sortierten Buffet zu „Like a Prayer“ und „99 Luftballons“ getanzt wird; Drink: Longevity-Spritz; Dresscode: bitte nicht alle die gleichen weißen Turnschuhe anziehen wie der Gastgeber, vielen Dank.

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Glosse: Das Streiflicht
:Kinder machen doch keine Arbeit – wer sagt denn so was?

Österreichs Kanzler ist dieser Auffassung, und man kann ihn darin nur bestärken. Ein Leben mit dem Nachwuchs ist immer nur die reine Freude.

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