Wegen GrokIrland eröffnet Datenschutz-Untersuchung gegen Musks X

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Der KI-Chatbot Grok auf einem Computerbildschirm: Irland untersucht nun, ob X beim Umgang mit sexualisierten KI-Bildern gegen Datenschutzregeln verstoßen hat.
Der KI-Chatbot Grok auf einem Computerbildschirm: Irland untersucht nun, ob X beim Umgang mit sexualisierten KI-Bildern gegen Datenschutzregeln verstoßen hat.
Pablo Vera/AFP

Es geht um Bedenken wegen sexualisierter Bilder, die mithilfe des KI-Chatbots Grok erstellt und veröffentlicht wurden.

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Die irische Datenschutzbehörde hat eine Untersuchung gegen die Plattform X von Elon Musk eingeleitet. Es geht um Bedenken in Bezug auf sexualisierte Bilder, die mit dem KI-Chatbot Grok erstellt und veröffentlicht wurden, wie die in Dublin ansässige Data Protection Commission (DPC) mitteilte. Die Untersuchung soll klären, ob X seinen Verpflichtungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten von EU-Nutzern nachgekommen ist.

Das Verfahren erfolgt nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es folgt auf die Ankündigung der EU-Kommission vom Januar, X zu untersuchen, weil die Plattform nicht verhindert habe, dass Grok Deepfake-Bilder erzeugt, „die Kindesmissbrauchsmaterial darstellen könnten“.

In den vergangenen Monaten hatte es politische und öffentliche Empörung gegeben, nachdem X-Nutzer Grok zunehmend dazu aufgefordert hatten, Fotos von Personen ohne deren Zustimmung zu verändern – unter anderem durch digitales „Entkleiden“. Dies führte zu breiter Verurteilung von Grok und verstärkter Aufsicht durch Regulierungsbehörden. Nutzer in mehreren Ländern meldeten, dass der KI-Chatbot sexualisierte Bilder von echten Menschen generiere und auf X veröffentliche, darunter auch von Kindern. Kritik kam von Aufsichtsbehörden und Kinderschutzorganisationen, darunter der britischen Medienaufsicht Ofcom.

Die DPC sei seit den ersten Medienberichten über die angebliche Fähigkeit von Nutzern, sexualisierte Bilder echter Personen einschließlich Kindern zu erzeugen, mit X im Austausch, sagte der stellvertretende Kommissar Graham Doyle. Die Behörde habe nun eine „groß angelegte Untersuchung“ eingeleitet, um die Einhaltung „grundlegender Verpflichtungen nach der DSGVO“ zu prüfen.

Seit Dezember 2025 können Nutzer mit Grok auch hochgeladene Bilder bearbeiten. Laut Schätzungen erzeugte der Chatbot daraufhin in wenigen Tagen zwischen 1,8 und drei Millionen sexualisierte Bilder von Frauen und mutmaßlichen Minderjährigen. Die EU-Kommission leitete am 26. Januar ein Verfahren nach dem Digital Services Act ein. Auch Großbritannien und Frankreich ermitteln. Musk reagierte mit Angriffen auf Kritiker – die britische Regierung nannte er „faschistisch“. Die nun gestartete irische Untersuchung konzentriert sich auf mögliche DSGVO-Verstöße und könnte zu hohen Geldstrafen führen. Irland ist als Standort des EU-Hauptsitzes von X die zuständige Datenschutzbehörde.

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