Eklat in Genf:Chinesischer Spaltpilz

Lesezeit: 3 min

Peking kauft sich massiv im krisengeschüttelten Südeuropa ein, dadurch wächst auch der politische Einfluss des Regimes. Hat deshalb Griechenland eine EU-Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen in China platzen lassen?

Von T. Kirchner, S. Schoepp, Brüssel

Bei der Verteidigung der Menschenrechte, einem europäischen Kernanliegen, tritt die EU gern geschlossen auf. Zumindest wenn es um China ging hat das bisher auch funktioniert. Jahr für Jahr haben die Europäer beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf Klage über die Lage in China erhoben. Am vergangenen Donnerstag zeigte sich, dass diese Einheit zerbricht - und dass es Peking offenbar gelingt, die Europäer auseinanderzudividieren. An diesem Tag wollte die EU-Gruppe wieder eine China-kritische Stellungnahme einbringen, nicht zuletzt mit Blick auf den "Menschenrechtsdialog", den Europäer und Chinesen diese Woche in Brüssel abhalten möchten. Doch Griechenland blockierte die Entschließung.

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