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Einwanderung:Seehofer für Migrationspakt

Fünf Jahre nach Beginn der Flüchtlingskrise hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine geordnete und begrenzte Einwanderung nach Deutschland gefordert und setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den EU-Ländern. "Wir müssen möglichst schon an der Außengrenze der EU entscheiden, wer offensichtlich nicht schutzbedürftig ist und direkt zurückgeführt werden muss", schreibt Seehofer in einem Gastbeitrag für die Bild am Sonntag. Deutschland wolle seine EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um "die Weichen für eine europäische Lösung" zu stellen. Zugleich setzt der Minister auf eine enge Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern. "Die Lebensbedingungen müssen vor Ort verbessert werden, damit die Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive finden können." Zudem brauche Europa Möglichkeiten für eine legale Zuwanderung.

© SZ vom 31.08.2020 / dpa

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