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Einwanderung:Mehr als 7000 Spätaussiedler

Im Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen sind im vergangenen Jahr mehr als 7000 deutschstämmige Aussiedler eingetroffen. Bis Mitte Dezember habe die Landesaufnahmebehörde (LAB) Niedersachsen bereits 7133 Menschen registriert, teilte eine Sprecherin mit. 2018 waren 7224 Spätaussiedler gezählt worden. Die meisten Spätaussiedler stammen wie in den Vorjahren aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, vor allem aus Russland und Kasachstan. Meist haben sie Verwandte, die bereits in Deutschland leben. Die LAB geht davon aus, dass auch in den kommenden Jahren Tausende Aussiedler nach Deutschland kommen werden. Alleine in Kasachstan leben nach Schätzungen noch mehr als 150 000 Deutsche. Im Rekordjahr 1990 waren knapp 400 000 Aussiedler in Friedland registriert worden.

© SZ vom 02.01.2020 / dpa

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