Verlegung von IS-HäftlingenErwartet deutsche Dschihadisten nun die Todesstrafe?

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In Reisebussen und bewacht vom US-Militär werden die Häftlinge aus Gefängnissen im Nordosten Syriens in den Irak gefahren.
In Reisebussen und bewacht vom US-Militär werden die Häftlinge aus Gefängnissen im Nordosten Syriens in den Irak gefahren. Xinhua/Imago

Das US-Militär bringt Tausende in Syrien inhaftierte IS-Anhänger in den Irak, darunter auch etliche Deutsche. Dort soll ihnen der Prozess gemacht werden. Es drohen drastische Urteile.

Von Christoph Cadenbach, Lena Kampf, Amir Mussawy und Jörg Schmitt

Sie hatten Deutschland verlassen, um sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) anzuschließen, so wie Tausende andere Dschihadisten aus der ganzen Welt, die während der grausamen Herrschaft des IS nach Syrien und in den Irak zogen, um zu kämpfen. Als die Terrororganisation 2019 endgültig zerschlagen wurde, landeten viele der ausländischen IS-Anhänger in kurdischer Gefangenschaft im Nordosten Syriens. Nicht nur mutmaßliche Kämpfer, sondern auch Frauen und Kinder. Die Gefängnisse und riesigen Lager wie „Al-Hol“, in denen zeitweise Zehntausende Menschen lebten, gelten wegen der schlechten Haftbedingungen als Brutstätte einer neuen Islamisten-Generation.

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