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Coronavirus in Deutschland:Drosten: "Sommer kann ganz gut werden"

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Der Berliner Virologe Christian Drosten hat sich zuversichtlich über den Verlauf der Corona-Pandemie im Sommer gezeigt. "Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind", sagte der Direktor der Virologie am Universitätsklinikum Charité am Sonntagabend im ZDF-"Heute Journal". "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland." Gerade im Außenbereich werde wieder vieles zugelassen werden können, erklärte er auf die Frage nach Urlaub, Außengastronomie und Grillen mit Freunden. Man dürfe aber nicht zu früh in "totale Euphorie" verfallen.

Für den Herbst werde die Herdenimmunität die Situation verbessern. "Die Krankheit wird im Herbst nicht verschwunden sein", Ungeimpfte würden sich weiter anstecken und erkranken können, sagte Drosten. Aber eine unkontrollierte Verbreitung werde es so nicht mehr geben.

Hinzu komme dann allerdings die Situation der noch ungeimpften kleineren Kinder. Viele Erwachsene hätten im Herbst ihre Impfung ein halbes Jahr hinter sich, und deren Schutz werde schwächer. Dabei gehe es dann weniger um die Gefahr einer eigenen Erkrankung der geimpften Erwachsenen als um das Risiko der Weitergabe des Virus an Kinder. Die Studien zu Impfungen kleinerer Kinder seien kompliziert und dauerten. "Ich bin ich nicht so sicher, ob man so schnell kleinere Kinder impfen kann", sagte Drosten.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet angesichts stark sinkender Neuinfektionen mit baldigen Lockerungen der Corona-Auflagen. "Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen in vielen Landkreisen Öffnungen sehen werden - auch bei der Außengastronomie", sagte der CDU-Politiker am Sonntag in der ARD. "Wir werden Menschen sehen, die draußen sitzen und Eis essen oder Pizza essen." Möglich sei auch, dass "in wenigen Wochen" Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen geöffnet werden könnten und wieder Urlaub in Deutschland möglich werde. Notwendig sei jetzt ein gemeinsames Vorgehen mit den Bundesländern.

"Wir erleben, dass im Augenblick die Infektionen jeden Tag um 25 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zurückgehen", begründete Altmaier seinen Optimismus. "Das ist fast schon ein exponentieller Rückgang der Infektionen." Wenn das so weitergehe, dürften schon bald viele Landkreise eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 100 aufweisen, einige auch von weniger als 50.

Weniger Beschäftigte in Home-Office trotz verschärfter Pflicht

Inmitten der dritten Corona-Welle haben einer Umfrage zufolge weniger Beschäftigte in Deutschland von ihrem Zuhause aus gearbeitet. Der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise auf Home-Office umstiegen, sei von 31,7 Prozent im März auf 30,8 Prozent gefallen, teilte das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mit. "Die verschärfte Pflicht zum Heimbüro in Corona-Zeiten scheint zu verpuffen", sagt Ifo-Experte Jean-Victor Alipour. Durch Heimarbeit können Ansteckungen im Büro oder auf dem Weg dorthin verhindert werden.

Der Rückgang zog sich quer durch viele Branchen: In der Industrie fiel der Anteil von 23,4 auf 22,4 Prozent, bei den Dienstleistern von 42,6 auf 41,1 Prozent und im Handel von 19 auf 18,9 Prozent. Nur in der Baubranche gab es demnach einen Anstieg von 8,3 auf 11,3 Prozent. Das Ifo-Institut schätzt, dass über alle Branchen hinweg 56 Prozent der Beschäftigten Arbeit im Heimbüro zumindest teilweise umsetzen könnten. Die Nutzung und das Potenzial unterscheiden sich aber je nach Wirtschaftszweig.

An der Spitze bei der Nutzung liegen die Erbringer von Dienstleistungen der Informationstechnik mit 79,8 Prozent; ihr Potenzial liegt bei 87,4 Prozent. In der Pharmabranche liegt die Nutzung bei 39,4 Prozent, aber 62,6 Prozent wären möglich. Weit unter ihren Möglichkeiten liegen Beschäftigte im Landverkehr und bei Rohrleitungen mit 11,4 Prozent, wo 50,2 Prozent im Home-Office arbeiten könnten. Bei den Herstellern von Holz-, Flecht- und Korbwaren sind es 9,7 Prozent, möglich wären aber 42,8 Prozent.

RKI: Inzidenz steigt leicht auf 119,1

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6922 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 9160 Neuansteckungen gelegen. An Montagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 119,1 von 118,6 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

54 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 84 829. Insgesamt wurden bislang in mehr als 3,5 Millionen Fällen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Krankenstand trotz Pandemie auf Rekord-Tief

Mitten in der Corona-Pandemie ist der Krankenstand unter den Beschäftigten auf ein Rekordtief gesunken. So war er bei der Techniker Krankenkasse (TK) im ersten Quartal so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr, wie aus Daten der Kasse hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen. In den ersten drei Monaten des Jahres betrug der Krankenstand 3,8 Prozent. Im ersten Quartal des Jahres 2020 lag er noch bei 5,1 Prozent, 2019 bei 4,8 und 2018 bei 5,2 Prozent der Arbeitszeit.

TK-Chef Jens Baas sagte: "Die Fehltage sind bei fast allen Diagnosen zurückgegangen, besonders bei den Erkältungskrankheiten." Die Grippewelle sei ausgeblieben. Sonst sorge sie in der Regel alle zwei Jahre im Februar für einen erhöhten Krankenstand. "Es zeigt sich, dass die Abstands- und Hygieneregeln sowie die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten auch die Verbreitung anderer Infektionserreger verhindern", sagte Baas.

Die Diagnose Covid-19 spielt bei den Krankschreibungen der Erwerbstätigen im Vergleich zu den anderen Diagnosen den Daten zufolge eine untergeordnete Rolle. Insgesamt verzeichnete die TK im ersten Quartal 1,08 Millionen Krankschreibungen, davon 9381 aufgrund von Covid-19. Für die aktuelle Auswertung wertete die TK die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer etwa 5,4 Millionen versicherten Erwerbspersonen aus.

"Lolli-Tests" starten in Grund- und Förderschulen in NRW

Nordrhein-Westfalen führt an diesem Montag als erstes Bundesland sogenannte Lolli-Tests flächendeckend an allen Grund- und Förderschulen ein. Mit dem Test sollen alle mehr als 730 000 Schülerinnen und Schüler der knapp 3800 Grund- und Förderschulen zwei Mal pro Woche in ihrer jeweiligen Lerngruppe auf das Coronavirus getestet werden. Die Testung geschieht zunächst gruppenweise. Erst wenn eine Gruppe positiv getestet wurde, werden Einzeltests der Gruppenmitglieder vorgenommen.

"Die Lolli-Tests werden uns dabei helfen, Infektionen frühzeitiger als mit Selbsttests zu entdecken und Infektionsketten von vornherein in Schulen zu unterbrechen", hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gesagt. Die Tests werden Lolli-Tests genannt, weil die Schülerinnen und Schüler auf dem Teststäbchen wie auf einem Lolli 30 Sekunden lang herumlutschen müssen. Die Proben werden in PCR-Testverfahren von Laboren untersucht. Täglich soll es NRW-weit etwa 35 000 Pooltestungen geben. Zwölf Labore sollen sich darum kümmern.

Ethikrat: Bessere Impf-Angebote in ärmeren Stadtvierteln nötig

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, fordert von der Politik mehr Anstrengung, um Bewohnern ärmerer Stadtviertel eine Corona-Impfung zu ermöglichen. Sinnvoll seien mehr aufsuchende Impfungen, mobile Dienste sowie Impfungen in Gemeindezentren, um mehr Menschen zu erreichen, sagte Buyx den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Buyx betonte, man müsse "die soziodemografischen Unterschiede beim Impfen unbedingt berücksichtigen". Es sei ein Problem, das mit Faktoren wie Sprache, Bildung, Vertrauen sowie mit kulturellen Unterschieden zu tun habe. "Für jemanden, der schlechte Erfahrungen mit staatlichen Einrichtungen gemacht hat oder schlecht Deutsch spricht, sind die Hürden höher", so Buyx. Auch die Dichte an Hausärzten in bestimmten Vierteln sowie der Zugang zu Betriebsärzten spielten eine Rolle.

Zugleich sprach sich Buyx gegen eine gesetzliche Corona-Impfpflicht aus. "Der Ethikrat betont, dass es eine moralische Pflicht ist, sich impfen zu lassen. Aber eine rechtliche Pflicht schließen wir aus", stellte die Vorsitzende des Gremiums klar.

Weniger Einschränkungen für Geimpfte und Genesene

Für vollständig gegen Corona Geimpfte und Menschen, die eine Infektion nachweislich schon durchgemacht haben, sind seit Sonntag bundesweit wesentliche Einschränkungen aufgehoben. Demnach können sich diese Menschen uneingeschränkt im privaten Rahmen mit anderen Geimpften und Genesenen treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften zählen Geimpfte und Genesene laut Verordnung ebenso wie Kinder unter 14 Jahren nicht mehr mit. Zudem müssen sie nächtliche Ausgangsbeschränkungen, die aufgrund der sogenannten Bundes-Notbremse verhängt wurden, nicht mehr beachten. Nach Reisen müssen vollständig Geimpfte und Genesene nur noch in Ausnahmefällen in Quarantäne - etwa, wenn sie aus einem Virusvariantengebiet einreisen.

Personenbeschränkungen für kontaktlose Individualsportarten, also beispielsweise Joggen, entfallen für diese Gruppen ebenfalls. Und schließlich müssen sie beim Einkaufen oder beim Friseur keinen negativen Test mehr vorweisen. Es reicht dann der Impfnachweis, etwa das gelbe Impfheft. Die Maskenpflicht an bestimmten Orten und das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten aber weiterhin für alle.

Als vollständig geimpft gelten die, die ihre notwendige letzte Spritze - in der Regel sind es zwei - vor mindestens zwei Wochen bekommen haben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag wurden knapp 7,6 Millionen Menschen (9,1 Prozent) zweimal geimpft. Fast 27 Millionen Menschen haben eine Erstimpfung erhalten (32,3 Prozent). Vor allem der ältere Teil der Bevölkerung ist zunehmend geimpft.

Wer schon nachweislich von Corona genesen ist und sich impfen lässt, gilt schon nach einer Spritze als vollständig geimpft. Als genesen gelten grundsätzlich diejenigen, die mit einem mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alten positiven PCR-Test nachweisen können, dass sie eine Corona-Infektion hatten.

Kubicki: Bundesregierung war beim Abfassen der Notbremse ahnungslos

FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki wirft der Bundesregierung vor, die Bundesnotbremse in einem Zustand der Ahnungslosigkeit über die Faktenlage verfasst zu haben. "Die Notwendigkeit der Ausgangssperre wurde mit der Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkung begründet", sagte der Vizepräsident des Deutschen Bundestags der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Diese Begründung beruhte offensichtlich nicht einmal auf einer Vermutung, sondern auf einer bloßen Behauptung."

Kubicki bezog sich auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine von ihm gestellte Anfrage. Er wollte wissen, wie hoch die Bundesregierung den Anteil der Menschen einschätze, die sich vor dem Inkrafttreten des vierten Bevölkerungsschutzgesetzes mit der darin enthaltenen Bundesnotbremse nicht an die Kontaktbeschränkungen gehalten hätten. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Gebhart wies in der Antwort darauf hin, dass dafür ausschließlich die Länder zuständig gewesen seien. "Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor."

Kubicki erklärte: "Inzwischen ist es auch egal, ob diese Unwissenheit in Inkompetenz oder politischer Berechnung gründet. Beides ist nicht hinnehmbar." Familien, Wirtschaft, Kunst und Kultur hätten derzeit viel zu ertragen. "Die Bundesregierung scheint sich nicht einmal dran zu stören, dass sie die gesamte Bevölkerung in Haftung für ihr Unvermögen nimmt. Wo Ahnungslosigkeit zur Grundlage von Entscheidungen wird, wird sie zur Gefahr", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP.

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Spahn: "Die dritte Welle scheint gebrochen"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich zuversichtlich über die aktuelle Corona-Lage geäußert. "Die dritte Welle scheint gebrochen", sagte der CDU-Politiker in der Bundespressekonferenz am Freitag. "Die Infektionszahlen sinken, aber wir sind noch immer auf hohem Niveau." Grund dafür sei vor allem das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger, die Warnungen ernst genommen, Kontakte reduziert und ihre Mobilität eingeschränkt hätten. Es gehe nun darum, den Trend zu verstetigen und das Erreichte nicht zu verspielen. "Zu viel Ungeduld dagegen würde nur dem Virus helfen."

Nach den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in Deutschland innerhalb von 24 Stunden 18 485 Corona-Neuinfektionen gezählt, die Sieben-Tage-Inzident sank auf 125,7. RKI-Chef Lothar Wieler sagte, die Inzidenzen gingen in allen Altersgruppen zurück, zugleich würden immer mehr Menschen geimpft. Auf den Intensivstationen sei aber noch keine Entspannung sichtbar. Zwar gebe es einen Rückgang der Patientenzahlen, allerdings nur bei den leichteren Fällen. "Über 70 Prozent der Intensivbereiche melden, dass ihre Kapazitäten begrenzt oder sogar ausgelastet sind. Das sind Höchstwerte in dieser Pandemie", sagte Wieler.

Spahn warnte, es dürfe nicht zu viel und zu schnell gelockert werden. "Das trägt auch ein Risiko in sich." Wenn es Lockerungen gebe, dann müsse dies vor allem im Freien geschehen und testgestützt stattfinden. Wenn man es schaffe, noch bis etwa Ende Mai das persönliche Kontaktverhalten weiter einzuschränken, sei das schon ein "entscheidender, weiterer Unterschied", sagte Spahn.

Mit Blick auf die vergangenen Monate in der Pandemie sagte Spahn: "Unser Gesundheitssystem ist zwar stark gefordert, aber zu keiner Zeit überfordert gewesen." Die Impfkampagne nehme an Fahrt auf. 8,8 Prozent der Bevölkerung seien mittlerweile vollständig geimpft, sagte Spahn. Allein am Donnerstag sei mehr als ein Prozent der Bevölkerung geimpft worden. "Damit sind wir im internationalen Vergleich auf der Überholspur", so Spahn. Er äußerte sich zuversichtlich, dass der Impfstoff von Biontech im Juni für über Zwölfjährige zugelassen werde. Deswegen müsse die Umsetzung jetzt schon mit den Ländern geplant werden. Denkbar seien Massenimpfungen in Impfzentren oder Schulen bis Ende August.

"Die steigende Impfquote wird in absehbarer Zeit sehr spürbare Erleichterungen bringen", stellte Wieler in Aussicht. Bis man aber weitgehend auf Maßnahmen und Regeln verzichten könne, müsse der Anteil der immunen Menschen in der Bevölkerung deutlich über 80 Prozent liegen. Auch dann werde es noch Infektionen und Ausbrüche geben, aber keine Wellen mehr. "Dann haben wir die Pandemie unter Kontrolle", sagte Wieler.

Kontaktreduzierende Maßnahmen und Impfungen hätten es geschafft, den R-Wert auch bei der in Großbritannien entdeckten Mutante unter Eins zu drücken, sagte Wieler. Vor einigen Monaten habe er noch bei mehr als vier gelegen. Bei einer schlagartigen Aufhebung der Maßnahmen würde der R-Wert wieder nach oben schnellen.

Spahn kündigte an, dass in der kommenden Woche eine Million Dosen des Astra-Zeneca-Impfstoffs an die Arztpraxen geliefert werden, die dann ohne Priorisierung verimpft werden sollen. Am Vortag hatten Bund und Länder die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste für diesen Impfstoff aufgehoben. Künftig ist es dem Arzt in Absprache mit dem Impfling auch freigestellt, den Abstand für eine Astra-Zeneca-Zweitimpfung von zwölf auf bis zu vier Wochen zu verkürzen. Spahn betonte: "Die Wirksamkeit ist umso höher, je länger der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung ist." Wieler sagte: "Ich persönlich bin mit Astra Zeneca geimpft und werde mich erst nach zwölf Wochen wieder impfen lassen." Jedoch sei jedem Bürger, gemeinsam mit deren Arzt, die Entscheidung selbst überlassen, den Abstand zu verkürzen.

© SZ/dpa/rtr/kast/jael/berj/aner/jsa/saul/gal
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