SicherheitBundesregierung will Drohnenabwehr ausweiten

Lesezeit: 3 Min.

Beamte des Spezialeinsatzkommandos der Polizei simulieren die Bekämpfung einer Drohne.
Beamte des Spezialeinsatzkommandos der Polizei simulieren die Bekämpfung einer Drohne.
Boris Roessler/dpa

Der versuchte Anschlag von Leipzig befeuert ein Gefühl der Unsicherheit im Land. Alle Vorsichtsmaßnahmen konnten den Angriff nicht verhindern. Nun will die Koalition auch Unternehmen erlauben, sich zu verteidigen.

Von Roland Preuß, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Der versuchte Drohnenanschlag in Leipzig wirkt wie ein Lehrstück der deutschen Sicherheitspolitik. Da ruft die Bundesregierung die Zeitenwende aus, mehr als vier Jahre ist das her, investiert zig Milliarden Euro in die Verteidigung, der Bundesinnenminister stellt vergangenen Dezember feierlich eine Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei in Dienst. Und dann bemerkt auf dem Leipziger Flughafen erst ein Busfahrer die Sprengstoffdrohne und verständigt das Sicherheitspersonal.

Zur SZ-Startseite

Anschlagsversuch in Leipzig
:Eine neue Dimension der Bedrohung

Die Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen zielte womöglich auf einen Munitionstransport. Der Anschlagsversuch löst eine neue Debatte über die Drohnenabwehr aus. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Jörg Diehl, Florian Flade, Roman Lehberger, Roland Preuß und Nicolas Richter

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: