Hybride AngriffeBundespolizei startet Spezialeinheit zur Drohnenabwehr

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„Filigran entwickeltes Zuständigkeitsnetz“: Die Bundespolizei will klarere Regeln für die Drohnenabwehr.
„Filigran entwickeltes Zuständigkeitsnetz“: Die Bundespolizei will klarere Regeln für die Drohnenabwehr. Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO

Innenminister Dobrindt stellt eine Staffel zum Schutz von Flughäfen, Bahn und Regierungsgebäuden in Dienst. Doch das Wirrwarr behördlicher Zuständigkeiten erschwert den Kampf gegen hybride Gefahren.

Von Markus Balser, Berlin

Wie Deutschland künftig die neue Gefahr aus der Luft bekämpft? Das will die Bundespolizei an diesem Dienstag medienwirksam auf dem Gelände ihrer Fliegerstaffel in Ahrensfelde am Rand der Bundeshauptstadt vorführen. Dafür wird Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) extra per Hubschrauber aus Berlin eingeflogen. „Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei“ prangt auf den Uniformen der neuen Sondereinheit, die der Minister hier offiziell in Dienst stellt. Rund 50 maskierte Bundespolizistinnen und Bundespolizisten haben das Logo mit Schwert und Schild schon auf der Schulter. Eines soll offenbar unmissverständlich klar werden: Deutschland ist nicht so machtlos gegen Drohnenangriffe, wie es zuletzt immer wieder den Anschein hatte.

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