bedeckt München

Drohnen-Krieg:Handynummer reicht für Tötung per Drohne

Air Force Works To Meet Increased Demand For Remotely Piloted Aircraft

Eine MQ-9 Reaper-Drohne der US-Airforce auf einem Luftwaffenstützpunkt in Nevada. Drohneneinsätze werden auch von der US-Airbase in Ramstein aus unterstützt.

(Foto: AFP)

Die Bundesregierung bestreitet, dass eine Handynummer genügt, um Personen für einen Drohnenangriff zu orten. Ein Gutachten im Auftrag des NSA-Ausschusses kommt zu einem ganz anderen Ergebnis.

Von Thorsten Denkler, Berlin

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass Brandon Bryant im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages saß. Ein ehemaliger Drohnen-Pilot der USA. Einer aus den Teams, die den tödlichen Einsatz gesteuert haben. Die Drohne feuert dann Zigtausende Kilometer entfernt eine Hellfire-Rakete ab, die metergenau ihr Ziel trifft. Auf den Überwachungsmonitoren konnte Bryant live zusehen, wie da gerade noch ein Mensch stand. Und im nächsten Moment nur noch eine Staubwolke zu sehen war.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
CSU Fraktionssitzung
Die CSU und das System Sauter
Frag lieber nicht
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Hendrik Streeck Portrait Session
Hendrik Streeck im Interview
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Studium: Studenten in einem Hörsaal der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Jurastudium
Am Examen gescheitert
Zur SZ-Startseite