Selbst Haushälter der Regierungskoalition von Union und SPD sind vom geplanten Ausmaß bei der erstmaligen Anschaffung von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr überrascht, zumal viele Fragen noch offen sind. Am 25. Februar soll der Haushaltsausschuss des Bundestags auf Wunsch von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei zwei Unternehmen die Beschaffung im Gesamtwert von bis zu 4,32 Milliarden Euro bewilligen. Das geht aus als „Verschlusssache“ eingestuften Anträgen des SPD-geführten Finanzministeriums hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen.
BundeswehrPistorius’ Drohnen-Deal und die unklare Rolle von Investor Peter Thiel
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Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll einen Milliarden-Einkauf von Kampfdrohnen billigen. Das Rüstungsunternehmen mit Trumps Kumpel Peter Thiel als Investor bekäme überraschend den größten Anteil des Auftrags. Der Widerstand dagegen wächst.
Von Georg Ismar, Berlin
