BundeswehrPistorius’ Drohnen-Deal und die unklare Rolle von Investor Peter Thiel

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Drohnen vom Typ „Virtus“ der Firma Stark Defence könnten der Bundeswehr ab Anfang 2027 zur Verfügung stehen.
Drohnen vom Typ „Virtus“ der Firma Stark Defence könnten der Bundeswehr ab Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Kay Nietfeld/dpa

Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll einen Milliarden-Einkauf von Kampfdrohnen billigen. Das Rüstungsunternehmen mit Trumps Kumpel Peter Thiel als Investor bekäme überraschend den größten Anteil des Auftrags. Der Widerstand dagegen wächst.

Von Georg Ismar, Berlin

Selbst Haushälter der Regierungskoalition von Union und SPD sind vom geplanten Ausmaß bei der erstmaligen Anschaffung von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr überrascht, zumal viele Fragen noch offen sind. Am 25. Februar soll der Haushaltsausschuss des Bundestags auf Wunsch von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei zwei Unternehmen die Beschaffung im Gesamtwert von bis zu 4,32 Milliarden Euro bewilligen. Das geht aus als „Verschlusssache“ eingestuften Anträgen des SPD-geführten Finanzministeriums hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen.

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