Drohnenabstürze im BaltikumWie sicher ist der Himmel über dem Baltikum?

Lesezeit: 3 Min.

Nach einem Luftalarm suchen Bewohnerinnen und Bewohner von Vilnius Unterschlupf in einer Tiefgarage.
Nach einem Luftalarm suchen Bewohnerinnen und Bewohner von Vilnius Unterschlupf in einer Tiefgarage. Vygintas Skaraitis/AP

Nach Abstürzen mutmaßlich ukrainischer Drohnen in Litauen, Lettland und Estland fordern die Regierungen mehr Unterstützung von der EU. Doch die Vorfälle offenbaren auch Schwachstellen innerhalb der Länder.

Von Viktoria Großmann und Leonie Sanke, Daugavpils, Warschau

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In Litauen, Lettland und Estland hat jeder eine Warn-App auf dem Handy, so heißt es immer. Zumindest sehr viele der insgesamt etwa sechs Millionen Einwohner der drei Länder nutzen sie. In Estland heißt sie „Ole valmis!“ – Sei bereit!, in Lettland eingängig „112 Latvia“ und in Litauen etwas kryptisch „LT72“. Die Apps verraten, welche Vorräte man für den Ernstfall im Hause haben sollte, wie man Erste Hilfe leistet – und wo der nächste Luftschutzbunker ist. Doch seit Mittwoch vor einer Woche diskutiert ganz Litauen darüber, dass der nächstgelegene Schutzbunker möglicherweise nicht existiert oder mit alten Möbeln vollgestellt ist.

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