USADer verlorene Drogenkrieg

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Todesurteile ohne Anklagen, ohne Beweise, ohne Gericht: Video-Ausschnitt von einem US-amerikanischen Angriff auf ein Boot im Ostpazifik am 21. Oktober.
Todesurteile ohne Anklagen, ohne Beweise, ohne Gericht: Video-Ausschnitt von einem US-amerikanischen Angriff auf ein Boot im Ostpazifik am 21. Oktober. (Foto: US Secretary of Defense Pete Hegseth's X Account /AFP)

Die Trump-Regierung lässt mutmaßliche Drogenkuriere auf Booten abschießen und will mit dem Manöver in der Karibik wohl Venezuelas Regime stürzen. Es ist auch die Fortsetzung des gescheiterten „War on Drugs“.

Von Peter Burghardt, Washington

Seit Wochen lässt Donald Trump mutmaßliche Rauschgifttransporte und deren Besatzungen in die Luft jagen, anschließend werden Videos gepostet. Diese völkerrechtswidrigen Angriffe auf See sind neu, und der US-Aufmarsch in der Karibik mit Flugzeugträger, Landungsbooten und Zerstörern dient vermutlich noch anderen Zielen. Trump will offenbar Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro stürzen. Der amerikanische Krieg gegen die Drogen dagegen ist schon etwas älter.

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