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Drogenkonsum:Jugend verschmäht Tabak

Junge Menschen in Deutschland greifen immer seltener zur Zigarette. Der Anteil rauchender Jugendlicher ist auf einem historischen Tiefstand, wie die jüngste Repräsentativbefragung der Bundesgesundheitszentrale zeigt, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Befragt wurden Zwölf- bis 25-Jährige zum Rauchverhalten, Alkohol- und Cannabiskonsum . Lediglich 5,6 Prozent dieser Altersgruppe gaben demnach an zu rauchen. Der Anteil Jugendlicher, die noch nie geraucht haben, steigt stetig und ist im Jahr 2019 mit 85,1 Prozent so hoch wie nie zuvor gewesen. Die Nie-Raucher-Quote bei 18- bis 25-Jährigen lag mit 45,9 Prozent auf dem höchsten Stand seit Start der Befragung 1973. "Genau diesen Effekt müssen wir auch beim Cannabis erreichen", sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU). Der Befragung zufolge haben 10,4 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen und 46,4 Prozent der 18- bis 25-Jährigen schon einmal Cannabis ausprobiert.

© SZ vom 02.07.2020 / epd

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