Kolumbiens Präsident war gut ausgestattet, als er am Dienstag in Washington eintraf. Gustavo Petro hatte einen Teil seiner im kanadischen Exil lebenden Familie inklusive einer kleinen Enkelin dabei und natürlich Geschenke. In einem Korb lagen Schokolade und Packungen mit Kaffee von kolumbianischen Landwirten, die den Anbau von Kokapflanzen aufgegeben haben und dies in beigelegten Briefen an Donald Trump, seinen Vize J. D. Vance, Außenminister Marco Rubio und weitere Teilnehmer der Runde im Weißen Haus auch beschrieben.
Präsident Petro im Weißen HausTrump liebt jetzt Kolumbien
Lesezeit: 4 Min.

Erst drohte der US-Präsident dem kolumbianischen Staatschef Petro, der in Trump einen Erzfeind sah. Jetzt scheinen sich die beiden in Washington näher gekommen zu sein. Es muss ja auch nicht für lange sein.
Von Peter Burghardt und Jan Heidtmann, Washington, Buenos Aires
