Diskussion Rassismus:Beistand für Lindner

Mit seiner "Bäcker-Anekdote" löste FDP-Chef Christian Lindner eine Debatte über Alltagsrassismus aus. Nun nehmen ihn auch politische Gegner in Schutz.

Abschluss FDP-Bundesparteitag

FDP-Chef Lindner steht wegen seiner Äußerungen über Fremdenangst beim Bäcker in der Kritik.

(Foto: Wolfgang Kumm/dpa)

Nach seinen Äußerungen über Fremdenangst im Alltag nehmen auch politische Gegner FDP-Chef Christian Lindner in Schutz. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner rief am Montag zur Mäßigung auf. "Ich finde, wir sollten die Kirche im Dorf lassen und jetzt nicht Herrn Lindner die Rassismus-Keule überziehen", sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende am Rande einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin.

Lindner hatte am Samstag auf dem FDP-Parteitag eine Anekdote über jemanden erzählt, der beim Bäcker "mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen" bestelle, was bei manchen Leute in der Schlange Unsicherheit auslöse. Grünen-Chef Robert Habeck bezeichnete Lindners Ausführungen als "dusselig". Vom Vorwurf des Alltagsrassismus sprach er Lindner aber frei: "Christian Lindner ist kein Rassist. Da nehme ich ihn gegen jeden Verdacht in Schutz", sagte Habeck der Zeitung Bild.

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