Pressefreiheit in LateinamerikaUnter dem Druck der Mächtigen

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Nayib Bukele, der Präsident El Salvadors, hat kritische Journalisten auch schon als „Terroristen“ diffamiert.
Nayib Bukele, der Präsident El Salvadors, hat kritische Journalisten auch schon als „Terroristen“ diffamiert. (Foto: (Foto: Salvador Melendez / AP))

Exil oder Gefängnis, vor dieser Wahl stehen viele Journalisten in Mittelamerika. Beim Forocap-Treffen in Guatemala wird diskutiert, wie kritisches Berichten trotzdem funktionieren kann. Die Konferenz gilt als Seismograf für die politische Lage in der Region.

Von Jan Heidtmann, Guatemala City

Exil – das sei „dieses Monster im Rücken“, sagt Jody García. Es würde sie immer verfolgen, aber noch habe es nicht zugepackt. Jody García ist 34, sie arbeitet als Journalistin in Guatemala-Stadt, Plaza Pública heißt die Onlinezeitung. Als sie vor 14 Jahren begonnen hat zu schreiben, habe sie nicht geahnt, wie schlecht es einmal um ihren Beruf stehen würde. „Wie viel Angst man haben muss.“

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SZ PlusVon Christoph Gurk

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