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Die Recherche zur Europawahl:Mythos Gurkenkrümmungsverordnung

EU-Krümmungsverordnung

Zu Unrecht verdammt wie die zugehörige Verordnung: krumme Gurken auf einem Markt in Hamburg

(Foto: dpa)

Manche hassen Europa für Ideen wie die Gurkenkrümmungsverordnung. Manche lieben es für Ideen wie die Vereinigten Staaten von Europa. Wir wollen prüfen, was dran ist - gemeinsam mit Ihnen. Außerdem sind wir auf der Suche nach einer europäischen Familie.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit kurzem läuft unsere Recherche zur europäischen Idee - das Thema, das Sie in unserer jüngsten Abstimmung ganz nach vorne gewählt haben. Zahlreiche SZ-Autoren arbeiten seitdem daran, sich dem Thema aus verschiedensten Blickwinkeln anzunähern. Etliche Zuschriften haben uns schon erreicht - schicken Sie uns gerne weiterhin Recherchetipps oder Vorschläge, welche Aspekte wir beleuchten sollen.

Wir möchten Sie aber gerne auch darüber hinaus in unsere Recherchen einbinden und freuen uns, wenn Sie, wie in den vorangangenen Runden auch, wieder aktiv mitmachen:

  • Mythos und Wahrheit: Wir sammeln in der Redaktion Ideen, welche Vor- und Fehlurteile gegenüber der EU existieren - also Ärger über Brüssel, der sich aber womöglich verselbständigt und nur mehr bedingt mit der Realität zu tun hat. Etwa die zu Unrecht berüchtigte "Gurkenkrümmungsverordnung" oder der angeblich überbordende bürokratische Apparat. Haben Sie auch Zweifel an bestimmten europäischen Wahrnehmungen? Fallen Ihnen Mythen oder Hysterien ein, die Sie gerne aufgeklärt hätten? Dann mailen Sie uns Ihre Vorschläge, posten Sie auf Facebook, twittern Sie an @DieRecherche (#EURecherche).
  • Europäische Familie: Für die Kriegsgeneration war ein einiges Europa vielleicht ein Heilsversprechen nach dem Zweiten Weltkrieg; für ihre Kinder schon nicht mehr bloße Idee, sondern etwas, das sich durch Zollunion und erste Wahlen ganz konkret im Alltag niederschlug; für die Jüngeren romantisches Ideal eines grenzenlosen Kontinents und für die ganz Jungen - normal wie Zähneputzen oder Synonym für Krise? Wir möchten mit Lesern darüber sprechen, was Europa für sie bedeutet. Und sind daher auf der Suche nach einer Familie, die einen besonderen Bezug zu Europa hat, die womöglich bi- oder trinational ist und uns aus den Perspektiven mehrerer Generationen ihren Blick auf die europäische Idee schildert.
  • Mehr Europa: Im Zusammenhang mit einem weiteren Einigungsprozess sind immer wieder Ideen in der Diskussion, wie Europa noch näher zusammenrücken kann - bis hin zu den vielzitierten Vereinigten Staaten von Europa (VSE): etwa gemeinsame europäische Truppen, ein EU-Präsident, eine Verfassung für Europa oder vereinheitlichte Sozialversicherungssysteme et cetera. Wir wollen prüfen, wie sinnvoll und realistisch diese Überlegungen sind. Schicken Sie uns Ihre Vorschläge für einen VSE-Check, wir freuen uns auf Ihre Mails, Posts und Tweets (#EURecherche).

Das gilt natürlich genauso für ganz allgemeines Feedback zu unserem Recherche-Projekt oder für weitere Anregungen zu unserer Europa-Recherche. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

So erreichen Sie Die Recherche

Viele Grüße,

Sabrina Ebitsch, Team Die Recherche