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Die Recherche zur Europawahl:Wie geht es weiter mit Europa?

Europarecherche

Orientierung auf dem Weg nach Europa: Die Recherche zur Europawahl

(Foto: AFP)

Ihre Wahl zur Europawahl: Im Rahmen unseres Projekts Die Recherche haben wir erneut drei Themen zur Abstimmung gestellt. So haben unsere Leser entschieden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zumindest unsere Europa-Wahl ist hiermit entschieden: Mehr als 3600 Menschen haben vergangene Woche ihr europäisches Wunsch-Thema gewählt. Damit haben sich erneut Tausende an der Abstimmung unseres Projekts Die Recherche beteiligt, bei der Leser das Thema bestimmen können, das die Redaktion für sie recherchiert.

In der Lesergunst lagen die drei Fragestellungen, die wir mit Blick auf die Europawahl ins Rennen geschickt haben, relativ nah beieinander. 29 Prozent wollten wissen, mit wieviel Ungerechtigkeit die Menschen in Europa konfrontiert sind. 32 Prozent hat das Thema "Kontinent ohne Grenzen oder Festung EU: Was bedeutet Migration für Europa?" besonders angesprochen.

Auf das größte Interesse stieß jedoch mit 39 Prozent der abgegebenen Stimmen die Frage nach der Zukunft der europäischen Idee nach der Krise. Mit dieser Fragestellung wird sich die Redaktion von SZ und SZ.de in den kommenden Wochen beschäftigen und versuchen, sie so vielfältig und umfassend wie möglich zu beantworten - ähnlich wie bei den vorangegangenen Recherchen zu Fressen und Moral, zum Bildungssystem oder zur Steuergerechtigkeit.

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Die Abstimmungsergebnisse in einer Grafik (zum Vergrößern bitte klicken)

(Foto: SZ.de)

Die Recherche ist ein Projekt, das auf das Engagement der Leser setzt und von ihm lebt. Wir hoffen also auch nach der Abstimmung über das Thema weiter auf Ihr Interesse und Ihre Beteiligung. Schreiben Sie uns, welche Aspekte in der bisherigen Berichterstattung Ihrer Meinung nach bislang vernachlässigt wurden oder welche Sie besonders interessieren: vielleicht das Demokratiedefizit und wie ihm beizukommen ist? Das Streben nach mehr Vergemeinschaftung - oder eben gerade nicht? Die Rolle der Europäischen Zentralbank in der Krise und in Zukunft?

Schicken Sie uns außerdem gerne Vorschläge und Hinweise für die Recherche, wenn Sie beispielsweise Empfehlungen für kompetente Interviewpartner haben; wenn Sie Menschen oder Organisationen kennen, die sich für Europa einsetzen; wenn Sie von Ereignissen oder Orten wissen, die sich für einen Besuch anbieten. Wir freuen uns über Ihre Mails, Posts und Tweets.

Auf gute Zusammenarbeit,

Sabrina Ebitsch, Team Die Recherche

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