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Die Recherche:Wir schreiben die Agenda 2017

Kanzleramt Agenda 2017

Ausblick aufs Kanzleramt - und ein Ausblick auf die nächsten vier Jahre mit der Agenda 2017

(Foto: dpa)

Abstimmen, diskutieren, analysieren: Seit der Bundestagswahl haben wir an der Agenda 2017 gebastelt, jetzt steht sie kurz vor dem Abschluss. Heute und im Laufe der Woche lesen Sie, was unsere Leser, unsere Autoren und Experten der neuen Regierung für die kommenden vier Jahre mit auf den Weg geben wollen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Projekt Agenda 2017 von Die Recherche steht kurz vor dem Abschluss: Von heute an lesen Sie bis Freitag jeden Tag einen Beitrag aus der SZ.de-Redaktion, der in verschiedenen, von Ihnen ausgewählten Themenbereichen wichtige Frage- und Aufgabenstellungen für die kommende Legislaturperiode analysiert.

Recherche

Nach der Bundestagswahl haben wir das Projekt Agenda 2017 gestartet. Dieser Text ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die den Abschluss dieser Sonderausgabe von Die Recherche bilden. Alles zur Agenda 2017 finden Sie hier, alles zum Format Die Recherche hier.

Die Agenda 2017 war wie vieles andere bei unserem Format Die Recherche, bei dem wir auf Ihre Beteiligung setzen, ein Experiment: Nach der Bundestagswahl haben wir Sie um Vorschläge gebeten, um jene Themen und Probleme zu bestimmen, die aus Sicht unserer Leser in der kommenden Legislaturperiode die wichtigsten und drängendsten sein werden.

Wir haben die SZ.de-Leser in einem zweiten Schritt aus dem Bündel der meistgenannten Themenbereiche in einer Online-Abstimmung fünf auswählen lassen, die auf die Agenda sollten. Die meisten Stimmen im Voting erhielten Rente und Altersarmut, Steuern, Kitas und Schule, Mindestlohn und prekäre Beschäftigungsverhältnisse sowie Atomausstieg und Energiewende.

Fünf Artikel für die Agenda 2017

Über diese Politikfelder haben wir mit Ihnen, den Lesern, und Experten schließlich Mitte Oktober live diskutiert - in fünf Chats an fünf Tagen einer Woche. Es waren spannende und kenntnisreiche Debatten, die nicht nur die Fachleute aus Forschung und Praxis, sondern auch viele interessierte Leser mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen vorangebracht haben.

Seitdem haben die SZ.de-Mitarbeiter, die die Diskussionen betreut und moderiert haben, nun in einem vierten Schritt die Ergebnisse der Online-Debatten zusammengetragen und verdichtet. Und sie haben weiterrecherchiert und die Beiträge in den Chats in fünf Texten verarbeitet, die die Probleme benennen und analysieren, Entwicklungen und mögliche Lösungen aufzeigen und Forderungen an die politischen Akteure aufstellen. Hier das Programm dieser Woche:

  • Montag: Johannes Kuhn über Rentenpolitik
  • Dienstag: Bastian Brinkmann über das Steuersystem
  • Mittwoch: Barbara Galaktionow und Johanna Bruckner über Kleinkindbetreuung und das Schulsystem
  • Donnerstag: Mirjam Hauck über Mindestlohn, Leih- und Zeitarbeit
  • Freitag: Oliver Klasen über Energiepolitik

Die fünf Texte bilden gemeinsam mit einer Materialsammlung zum jeweiligen Themenbereich, die die Beiträge flankieren und ergänzen, die Agenda 2017, die am Ende eines mehrwöchigen Prozesses steht. Gemeinsam mit Ihnen haben wir seit der Bundestagswahl versucht herauszuarbeiten, was in den kommenden vier Jahren wirklich wichtig wird - parallel zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Die dauern zwar noch an, aber hier können Sie heute und den folgenden Tagen schon einmal nachlesen, was die SZ.de-Leser den künftig Regierenden mit auf den Weg geben.

Wir freuen uns über Ihr Feedback - zur Agenda 2017, zum Projekt Die Recherche im Allgemeinen oder über Themenvorschläge für die kommenden Rechercherunden. Mailen Sie uns, posten oder twittern Sie.

So erreichen Sie Die Recherche

Viel Spaß beim Lesen,

Sabrina Ebitsch