Nach RücktrittsankündigungWohin steuert die Linke?

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Stühlerücken angesagt: Die bisherige Linken-Spitze mit (von links) Sören Pellmann, Heidi Reichinnek, Ines Schwerdtner und Jan van Aken in der ersten Sitzreihe des Bundesparteitags in Chemnitz 2025.
Stühlerücken angesagt: Die bisherige Linken-Spitze mit (von links) Sören Pellmann, Heidi Reichinnek, Ines Schwerdtner und Jan van Aken in der ersten Sitzreihe des Bundesparteitags in Chemnitz 2025. Chris Emil Janssen/Imago

Die Linke hadert mit dem Rücktritt von Parteichef Jan van Aken – und fragt sich, wer sie sein will.

Von Meredith Haaf und Valerie Höhne, Berlin

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Ines Schwerdtner will gern im „Schlemmerstübchen“ essen, der Kantine der Parteizentrale in Berlin. Bedient wird man am Tresen, es gibt Senfeier oder Hähnchenschnitzel mit Gemüse. Bezahlt wird in bar. Das „Schlemmerstübchen“ ist, wie die Linke gern wäre: bodenständig. Unaufgeregt. Aber so ist die Partei nun mal nicht, so war sie wohl nie. Linken-Chefin Schwerdtner sitzt vor ihrem Hähnchenschnitzel, aber sie kommt kaum zum Essen, so viel muss sie erklären. Seit vor einem Monat ihr Co-Vorsitzender Jan van Aken angekündigt hat, nicht erneut als Parteichef zu kandidieren, brechen alte Konflikte auf.

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