Die Kurden und ihre Konflikte:Einheit gibt es nicht

Die Kurden und ihre Konflikte: Kurden haben sich in einem Fußballstadion in der irakischen Stadt Erbil versammelt für eine Kundgebung, auf der sie ein Referendum für einen unabhängigen Staat fordern.

Kurden haben sich in einem Fußballstadion in der irakischen Stadt Erbil versammelt für eine Kundgebung, auf der sie ein Referendum für einen unabhängigen Staat fordern.

(Foto: Ivor Prickett/New York Times/Pan)

Die Kurden, heißt es oft, seien das größte Volk der Welt ohne eigenen Staat. Ihr Nationalismus nun ist nicht alt, befeuert wird er durch Jahrzehnte der Verfolgung, Vertreibung und Unterdrückung - was die Kurden nie gehindert hat, einander im Stich zu lassen.

Von Paul-Anton Krüger

Die Kurden, heißt es oft, seien das größte Volk der Welt ohne eigenen Staat. Tatsächlich haben sie türkische, syrische, irakische oder iranische Pässe. Der kurdische Nationalismus aber proklamiert ein einheitliches kurdisches Volk, das nach einem einheitlichen Staat strebt: Kurdistan. Tatsächlich jedoch gibt es weder eine einheitliche kurdische Nationalbewegung oder Ideologie - es gibt nicht einmal eine einheitlich Sprache.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Walter Scheel ist tot
Politische Ziele
Es muss wirklich anders werden
Jeroboam of 1990 DRC Romanee-Conti is shown at news conference ahead of Acker Merrall & Condit wine auction in Hong Kong
Weinpreise
Was darf Wein kosten?
Parents sleeping with newborn baby in bed model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxIN
Familie
Schlaf bitte ein, bitte!
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Joachim Sauer
Der Kanzlerin-Gatte, der nie einer sein wollte
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB