Gedenken an den Holocaust„So begann es hier in den Dreißigerjahren“

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„Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität. Es ist eine Erlaubnis“: Holocaust-Überlebende Tova Friedman bei ihrer Rede im Bundestag.
„Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität. Es ist eine Erlaubnis“: Holocaust-Überlebende Tova Friedman bei ihrer Rede im Bundestag. Liesa Johannssen/REUTERS

Der Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus. Die Rede hält die 87 Jahre alte Tova Friedman. Sie hat als Kind Auschwitz überlebt, und sagt, der Antisemitismus mache ihr heute wieder Angst.

Von Valerie Höhne, Berlin

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Tova Friedman steht am Rednerpult, die 87-Jährige hat einen blauen Blazer an und einen bunten Schal umgelegt. Einst war sie das Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. 81 Jahre und einen Tag nach der Befreiung aus dem Vernichtungslager steht sie im Plenarsaal des Deutschen Bundestags und erzählt von ihrer Kindheit. Es ist das erste Mal seit 1950, dass sie in Deutschland ist.

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