Urabstimmung für ParteireformGrüne bekommen Generalsekretärin und neue Regeln

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Viel zu kommunizieren: die Bundesvorsitzenden Franziska Brantner (li.) und Felix Banaszak neben Susan Sziborra-Seidlitz, der Vorsitzenden in Sachsen-Anhalt, beim „Kleinen Parteitag“ auf Rügen.
Viel zu kommunizieren: die Bundesvorsitzenden Franziska Brantner (li.) und Felix Banaszak neben Susan Sziborra-Seidlitz, der Vorsitzenden in Sachsen-Anhalt, beim „Kleinen Parteitag“ auf Rügen. Stefan Sauer/dpa

Die Grünen wollten immer Basisdemokraten sein. Nun setzt die Spitze ihren Plan für die größte Parteireform seit Jahren durch. Das Ziel: mehr Tempo, weniger Mitbestimmung.

Von Markus Balser, Berlin

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Die Anspannung in der Grünen-Zentrale in Berlin-Mitte war in den vergangenen Tagen groß. Nicht mal die Parteiführung wusste bis zum Morgen, ob das größte Reformprojekt seit Langem durchgehen würde. Die Einführung eines Generalsekretärs oder einer Generalsekretärin, insgesamt weniger Basisdemokratie, dafür aber mehr Tempo bei wichtigen Entscheidungen: Seit Anfang des Monats und bis zum Montagabend durften die 183 000 Parteimitglieder darüber votieren, ob die Grünen Grundsätzliches an ihrer Arbeit ändern.

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