Bis 1973 waren in der Bundesrepublik bereits zehn Atomkraftwerke am Netz, die Branche boomte. Als die Opec-Staaten dem Westen 1973 den Ölhahn zudrehten, blieben nicht nur die Autobahnen durch Sonntagsfahrverbote leer - die Abhängigkeit von Energie wurde zum Politikum.

Eine der Folgen der ersten großen Ölkrise waren verstärkte Investitionen in die Nuklearenergie. Im ersten energiepolitischen Gesamtkonzept der damaligen sozial-liberalen Bundesregierung wurde 1973 ein massiver Ausbau des Sektors geplant. Bis 1985 sollte die Leistung von 7200 auf 40.000 Megawatt gesteigert werden.

Blick auf das leere Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg im Dezember 1973/ Foto: dpa

6. Juli 2009, 10:012009-07-06 10:01:00 ©