Nicht einmal zwei Wochen nach dem Störfall im AKW Krümmel wurde die nächste Panne bekannt, wieder im maroden Atommüllager Asse: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) entdeckte erneut radioaktiv belastete Lauge in einem unterirdischen Hohlraum. Umweltminister Gabriel kritisierte die Betreiber scharf: Die Anlage in Asse sei "eines der schlimmsten Beispiele für verantwortungslosen Umgang mit dem Thema Atommüll- Endlagerung".

Die Debatte geht weiter - kein Ende in Sicht.

Fässer mit radioaktivem Inhalte im Atommuellendlager Asse II während eines Auslaugversuchs/ Foto: dpa

Texte: Irene Helmes/lala/jkr/jab

6. Juli 2009, 10:012009-07-06 10:01:00 ©