VerteidigungsfähigkeitRegierung investiert pauschal statt nach militärischen Prioritäten

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Eine Kolonne mit Fahrzeugen der Bundeswehr und schwer bewaffneten Soldaten fährt über die Autobahn A2 im Norden von Hannover.
Eine Kolonne mit Fahrzeugen der Bundeswehr und schwer bewaffneten Soldaten fährt über die Autobahn A2 im Norden von Hannover. Julian Stratenschulte/picture alliance/dpa

Viele Straßen, Brücken und Schienen sind zu marode, um Panzer darüber zu verlegen. Die Regierung will das ändern, auch mit Geld aus dem Verteidigungsetat. Doch die Verteilung wirkt chaotisch.

Von Vivien Timmler, Berlin

Das Ziel ist klar: Deutschland muss verteidigungsfähig werden. Dazu gehört auch eine belastbare Infrastruktur. So belastbar, dass es möglich wäre, im Ernstfall schweres Gerät darüber zu verlegen. Schließlich liegt Deutschland mitten im Herzen Europas und sollte es zu einer Bedrohungslage etwa an der Nato-Ostflanke kommen, müssten Truppen und Material quer durchs Land transportiert werden.

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:Wieso das Verteidigungsministerium jetzt Straßen finanziert

Das Infrastruktur-Sondervermögen reicht vorne und hinten nicht. Ein Teil der Brücken, Autobahnen und Schienen wird nun über den Wehretat finanziert – aber nicht so, dass sie für den Ernstfall gerüstet sind.

SZ PlusVon Vivien Timmler

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