Deutsch-polnisches VerhältnisWadephul für Entschädigungszahlungen an polnische NS-Opfer

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Polens Außenminister Radosław Sikorski (links) und sein deutscher Amtskollege Johann Wadephul möchten das Verhältnis der beiden Länder verbessern.
Polens Außenminister Radosław Sikorski (links) und sein deutscher Amtskollege Johann Wadephul möchten das Verhältnis der beiden Länder verbessern. RALF HIRSCHBERGER/AFP

Zum 35-jährigen Bestehen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags haben sich die Außenminister und Verteidigungsminister getroffen. Die Polen sind nicht zufrieden, aber es gibt Fortschritte.

Von Viktoria Großmann und Valerie Höhne, Warschau, Berlin

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Die Hymne des polnischen Königreichs hieß „Gaude Mater Polonia“, auf Deutsch: Freue dich, Mutter Polen. Davon existiert eine Handschrift, „ein mittelalterliches Fragment“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Mittwoch in Berlin. Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Deutschen die Handschrift geraubt. Nun wird sie Polen wieder übergeben. Die Rückgabe erinnere daran, dass die Geschichte zwischen Deutschland und Polen „schmerzliche Kapitel“ enthalte, sagte Wadephul.

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MeinungDeutschland und Polen
:Zahlungen an die Opfer des NS-Regimes wären ein echter Schritt zu besseren Beziehungen

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