Innere SicherheitGroßrazzia gegen gewaltbereite Rechtsextreme

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Die Durchsuchungen richten sich gegen Mitglieder der Gruppen „Jung und Stark“ – hier bei einer Demo 2025 in Essen – und „Deutsche Jugend Voran“.
Die Durchsuchungen richten sich gegen Mitglieder der Gruppen „Jung und Stark“ – hier bei einer Demo 2025 in Essen – und „Deutsche Jugend Voran“. Jochen Tack/IMAGO

In zwölf Bundesländern gehen Polizei und Verfassungsschutz gegen junge Neonazis vor. Sie sollen kriminelle Vereinigungen gebildet haben. Das Ziel der Ermittler: Gewalttaten zu verhindern.

Von Markus Balser und Christoph Koopmann, Berlin, Düsseldorf

Die Polizei hat am frühen Mittwochmorgen eine Razzia gegen junge, gewaltbereite Rechtsextreme gestartet. Die Aktion richtet sich gegen mutmaßliche Mitglieder von zwei Neonazigruppen. In zwölf Bundesländern durchsuchten Beamte insgesamt etwa 50 Objekte. Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen insgesamt 36 Beschuldigte wegen des Verdachts der Rädelsführerschaft beziehungsweise Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

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