Wegen schwedischer KontrollenRussische Schattenflotte weicht in deutsche Gewässer aus

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Im März setzten die schwedische Polizei und Küstenwache den Tanker „Sea Owl I“ (Foto) und das Frachtschiff „Caffa“ vor der Küste Schwedens fest. Die Kapitäne wurden festgenommen.
Im März setzten die schwedische Polizei und Küstenwache den Tanker „Sea Owl I“ (Foto) und das Frachtschiff „Caffa“ vor der Küste Schwedens fest. Die Kapitäne wurden festgenommen. Johan Nilsson/Johan Nilsson/TT News Agency via

Seit Schweden alte Öltanker aus Russland jagt, nehmen diese vermehrt die deutsche Ostsee-Route. Greenpeace warnt vor Umweltrisiken, doch die Behörden unternehmen wenig. Wie kann das sein?

Von Alex Rühle

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Ein Schnellboot, das mit einer Spezialeinheit an Bord auf ein Frachtschiff zurast, ein Hubschrauber, von dem aus sich schwer bewaffnete Soldaten abseilen – es waren Szenen wie aus einem Actionfilm, die die schwedische Polizei Anfang März von einem ihrer Einsätze freigab: Kurz zuvor hatten Einsatzkräfte der schwedischen Polizei im Verbund mit der Küstenwache das unter guineischer Flagge fahrende Frachtschiff Caffa geentert.

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:Söldner an Bord

Recherchen von SZ, NDR und internationalen Partnern zeigen: Auf Tankern der illegalen russischen Schattenflotte sind auch Söldner als Wachmänner unterwegs, um den Zugriff westlicher Küstenanrainer auf die Schiffe zu verhindern. Für die Behörden steigt das Risiko.

SZ PlusVon Ben Heubl, Mauritius Much und Jörg Schmitt

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