Syrien-RückkehrerDer Kanzler, die 80 Prozent und die Frage: Wer hat’s gesagt?

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Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa (l) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) während der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt.
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa (l) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) während der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Kay Nietfeld/dpa

Der Satz des Kanzlers zur Rückkehrquote von Syrern entwickelt sich zur kommunikativen Posse. Friedrich Merz schiebt die Zahl Syriens Übergangspräsidenten zu – aber der widerspricht nun deutlich.

Von Georg Ismar, Berlin

Friedrich Merz kommuniziert anders als seine beiden Vorgänger. Angela Merkel und Olaf Scholz waren bedacht darauf, sich nicht zu sehr festzulegen. Merz’ Karriere ist dagegen geprägt von Klartext und schneidigen Aus- und Ansagen – darin bleibt er sich treu, nicht immer zu seinem Vorteil. 2018 zum Beispiel, bei der Bewerbung für den CDU-Vorsitz, sagte Merz: „Wir können wieder bis zu 40 Prozent erzielen und die AfD halbieren.“ Daran wird er bis heute gemessen.

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