Staatsbesuch in Berlin:Macrons Weckruf an die Deutschen

Lesezeit: 3 min

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (links) empfängt in Berlin einen besonderen Staatsgast - Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron. (Foto: Jens Schlüter/AFP)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besucht die Bundesrepublik für drei Tage. Er feiert 75 Jahre Grundgesetz, erinnert aber auch daran, wie wichtig die EU ist - und die Europawahl am 9. Juni.

Von Nicolas Richter, Berlin

Für die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier genau einen ausländischen Gast gewünscht: den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Dieser ist am Sonntag in Berlin eingetroffen; Steinmeier begrüßte ihn beim Demokratiefest und sagte, Macrons Besuch sei ein "Beweis für die Tiefe der Freundschaft" zwischen beiden Ländern. Macron erklärte, seit 75 Jahren heiße es immer wieder, die Beziehungen seien in der Krise, dabei wiesen beide Staaten den Weg und seien zentral für Europa.

Zur SZ-Startseite

Deutsch-französisches Verhältnis
:Treffen der Gegensätze

Emmanuel Macron kommt am Sonntag nach Deutschland - der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten seit 24 Jahren. Und er ist nötig, denn zwischen ihm und Olaf Scholz läuft es nicht rund. Die drei wichtigsten Streitpunkte.

Von Oliver Meiler

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: