Deutsch-französische BeziehungenRetten, was zu retten ist

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzler Friedrich Merz am Donnerstagabend nach der Ankunft am Schloss Bensberg. Das Treffen des Ministerrats findet am Freitag in einem anderen Schloss statt, Augustusburg in Brühl.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzler Friedrich Merz am Donnerstagabend nach der Ankunft am Schloss Bensberg. Das Treffen des Ministerrats findet am Freitag in einem anderen Schloss statt, Augustusburg in Brühl. Thilo Schmuelgen/REUTERS

Wenn am Freitag der deutsch-französische Ministerrat in Brühl tagt, treffen zwei nervöse Partner aufeinander. Paris misstraut Deutschlands militärischer Stärke, Berlin bangt um Frankreichs politische Zukunft.

Von Alexandra Föderl-Schmid und Sina-Maria Schweikle, Paris/Berlin

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Der Ort des Treffens hat eine historische Bedeutung. Im Schloss Augustusburg in Brühl empfing Bundeskanzler Konrad Adenauer im September 1962 Charles de Gaulle. Es war der erste offizielle Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in der Bundesrepublik nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er besiegelte die Aussöhnung der einstigen Kriegsgegner. Nur wenige Monate später, am 22. Januar 1963, wurde der Élysée-Vertrag unterzeichnet.

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