Deutsch-französische RüstungWie der gescheiterte Kampfjet ausgeschlachtet wird

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Wie geht es weiter mit der europäischen Verteidigung? Beim Ministerrat in Brühl demonstrierten Präsident Emmanuel Macron (li.) und Bundeskanzler Friedrich Merz vergangene Woche Einigkeit.
Wie geht es weiter mit der europäischen Verteidigung? Beim Ministerrat in Brühl demonstrierten Präsident Emmanuel Macron (li.) und Bundeskanzler Friedrich Merz vergangene Woche Einigkeit. Oliver Berg/dpa

Deutschland und Frankreich sowie beteiligte Firmen investierten 3,2 Milliarden Euro, nun rangeln die Beteiligten, wer wie viel vom Erbe nutzen darf. Und beide Länder sind auf der Suche nach neuen Partnern.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Paris

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Es ist wie bei einer Scheidung, nach der Trennung bleibt die Frage: Wie teilen wir das gemeinsam Erreichte auf? Wie wird das verrechnet, was investiert wurde? Das gilt auch nach dem Scheitern des gemeinsamen Kampfjetprojekts im Rahmen des Future Combat Air System (FCAS). Immerhin haben Deutschland und Frankreich sowie die beteiligten Unternehmen Airbus und Dassault insgesamt 3,2 Milliarden Euro investiert. Praktisch ist es nicht so einfach, da noch weitere Unternehmen an dem Projekt gearbeitet haben. So haben etwa das französische Unternehmen Safran und die deutsche Firma MTU die Entwicklung für Triebwerke des geplanten Kampfjets vorangetrieben.

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