Abgestürzte Raketentrümmer, die Hotels in Brand setzen, Einschläge in wenigen Kilometern Entfernung, eindringliche Empfehlungen, Bunker aufzusuchen: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz trieb am Sonntag die bedrohliche Lage im Nahen Osten für Tausende deutsche Reisende um, die in der Region gestrandet sind. Die Bundesregierung habe am Wochenende Vorkehrungen getroffen, um deutsche Urlauber und Reisende bestmöglich zu schützen, hatte Merz bei einem Auftritt im Kanzleramt gesagt. Es klang nach einem Evakuierungsplan.
Golfstaaten unter BeschussZehntausende Deutsche sitzen fest
Lesezeit: 4 Min.

Die Bundesregierung plant bislang keine Rückholaktion von gestrandeten Bundesbürgern mit militärischen Mitteln. Für besonders vulnerable Gruppen sollen aber zivile Flugzeuge gechartert werden.
Von Markus Balser und Henrike Roßbach, Berlin
