Golfstaaten unter BeschussZehntausende Deutsche sitzen fest

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Auch viele Deutsche zieht es im Urlaub nach Dubai – doch nun fürchten sie Raketenangriffe aus Iran.  Das Luxushotel „Burj Al Arab“ am Horizont wurde am Wochenende von einer Drohne getroffen.
Auch viele Deutsche zieht es im Urlaub nach Dubai – doch nun fürchten sie Raketenangriffe aus Iran.  Das Luxushotel „Burj Al Arab“ am Horizont wurde am Wochenende von einer Drohne getroffen. Olaf Schülke/SZ Photo

Die Bundesregierung plant bislang keine Rückholaktion von gestrandeten Bundesbürgern mit militärischen Mitteln. Für besonders vulnerable Gruppen sollen aber zivile Flugzeuge gechartert werden.

Von Markus Balser und Henrike Roßbach, Berlin

Abgestürzte Raketentrümmer, die Hotels in Brand setzen, Einschläge in wenigen Kilometern Entfernung, eindringliche Empfehlungen, Bunker aufzusuchen: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz trieb am Sonntag die bedrohliche Lage im Nahen Osten für Tausende deutsche Reisende um, die in der Region gestrandet sind. Die Bundesregierung habe am Wochenende Vorkehrungen getroffen, um deutsche Urlauber und Reisende bestmöglich zu schützen, hatte Merz bei einem Auftritt im Kanzleramt gesagt. Es klang nach einem Evakuierungsplan.

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:Raketen auf Hotels und Flughäfen – ein Albtraum für die Monarchien

Feuer in Dubai, Rauch in Bahrain: Iran hat auf die Golfstaaten mehr Geschosse abgefeuert als auf Israel. Das trifft auch das Geschäftsmodell der Herrscher – und viele Touristen. Genau das ist Irans Kalkül.

SZ PlusVon Bernd Dörries

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