DeutschlandAufnahmestopp für Regimegegner aus Russland und Belarus

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Nach dem Verbot der Menschenrechtsorganisation Memorial Ende 2021 gab es in Moskau noch vereinzelt Proteste, doch Gegner des Kreml leben inzwischen gefährlich. 
Nach dem Verbot der Menschenrechtsorganisation Memorial Ende 2021 gab es in Moskau noch vereinzelt Proteste, doch Gegner des Kreml leben inzwischen gefährlich.  Pavel Golovkin/DPA

Die Bundesregierung setzt Aufnahmeprogramme nach Deutschland aus – für politisch Verfolgte nicht nur aus Afghanistan schließt sich ein „Notausgang“. Menschenrechtler reagieren empört.

Von Daniel Brössler, Berlin

Der Satz, der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD auf Seite 93 ganz oben steht, hat Menschen wie Marco Fieber schon länger nervös gemacht. Fieber ist Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation Libereco, die sich für die Menschenrechte in Belarus einsetzt und Personen hilft, die in Deutschland Schutz vor Diktator Alexander Lukaschenko suchen.

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SZ PlusVon Silke Bigalke und Frank Nienhuysen

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