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Deutsche IS-Kämpferin:"Bin Sonntag wieder da. Linda"

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Linda W. reiste erst nach Syrien, dann in den Irak und musste feststellen, dass dort nicht alles so war wie gedacht.

(Foto: OH; Collage: SZ)

Der "Islamische Staat" ist zerschlagen. Aber seine Frauen, Kinder und Männer irren noch umher. Ein Treffen in Bagdad mit der 17-jährigen Linda W. aus Sachsen.

Die Tochter, die noch nicht erwachsen ist und schon einen Krieg hinter sich hat, erscheint in Gummilatschen. Sie setzt die Füße behutsam voreinander, als müsse sie sich herantasten an ihr früheres, deutsches Leben, und an die Menschen, die sie zurückgelassen hat. Linda W., pausbäckig, das Gesicht umfasst von einem geblümten Kopftuch, sieht ihre Mutter, sagt "Hallo", umarmt sie, dann ihre Schwester. Sie setzen sich auf ein Sofa, hier im Justizpalast von Bagdad, Tausende Kilometer weit weg von zu Hause.

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