RechtsextremismusDemonstrationen in Sachsen und Thüringen

Tausende Menschen demonstirieren in Leipzig für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, darunter auch der Sänger Sebastian Krumbiegel (2.v.l.) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (3.v.r.).
Tausende Menschen demonstirieren in Leipzig für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, darunter auch der Sänger Sebastian Krumbiegel (2.v.l.) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (3.v.r.).
Sebastian Willnow/dpa

In Leipzig, Dresden und Erfurt gehen vor den Landtagswahlen am kommenden Sonntag Tausende Menschen auf die Straße, um für Demokratie und Vielfalt zu demonstrieren.

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Eine Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen haben am Sonntag in Dresden, Leipzig und Erfurt Tausende Menschen für Demokratie und Vielfalt demonstriert. Rednerinnen und Redner riefen dazu auf, am 1. September wählen zu gehen und für eine demokratische Partei zu stimmen.

In Dresden kamen nach Angaben der Veranstalter rund 11 000 Menschen zusammen, in Leipzig mindestens ebenso viele. Der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden, Moshe Barnett, betonte: „Es liegt in unserer Hand, weiter für das Gute zu kämpfen, für ein Sachsen, das Menschen als Menschen sieht.“ Der Vorstandsvorsitzende des Ausländerrates Dresden, Nilsson Samuelsson, rief dazu auf, sich gegen die Spaltung der Gesellschaft zu engagieren. „Wir wollen nicht zurück, wir wollen weiter“, sagte er. In Leipzig warnte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) vor einem Erstarken des Rechtsextremismus. Er rief dazu auf, im Alltag für Demokratie zu kämpfen, im Verein wie in der Arbeit.

In Erfurt demonstrierten etwa 7000 Menschen vor dem Thüringer Landtag gegen einen Rechtsruck nach der Landtagswahl. Die Versammlung stand unter dem Motto: „Rechtsextremismus stoppen – Am Sonntag wählen gehen“.

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