Proteste der OppositionHunderte Festnahmen in Moskau

Viele Menschen sind empört, weil unabhängige Kandidaten nicht zur Regionalwahl zugelassen wurden. Der Protest verlagert sich auf die Straße - und die Polizei greift hart durch. Die Bilder.

SZ bei Google bevorzugen
1 / 8
AFP

In Moskau sind bei einer Demonstration gegen den Ausschluss von Oppositionellen bei der Regionalwahl in sechs Wochen viele Demonstranten festgenommen worden. Rund um das Rathaus im Zentrum der russischen Hauptstadt war am Samstag zu sehen, wie Polizisten Menschen abführten und in Polizeibusse steckten.

2 / 8
AFP

Dem Bürgerrechtsportal OWD-Info zufolge wurden mehr als 630 Demonstranten festgenommen. Hunderte Menschen kamen zu der nicht genehmigten Kundgebung.

3 / 8
AFP

Die Polizei hatte in einem an Moskauer und Touristen gerichteten Aufruf davor gewarnt, an der Demonstration teilzunehmen. Die Beamten würden "alle Maßnahmen" ergreifen. Sie sicherten am Nachmittag das Rathaus mit einem großen Aufgebot und vielen Einsatzfahrzeugen sowie Linienbussen.

4 / 8
AFP

Zu sehen war auch, wie eine Polizeiabsperrung durchbrochen wurde. Die Menge applaudierte danach.

5 / 8
REUTERS

Die Protestler fordern, dass unabhängige Kandidaten und Oppositionelle zur Wahl des neuen Moskauer Stadtparlaments am 8. September zugelassen werden. Zuvor waren zahlreiche Politiker als Bewerber nicht registriert worden.

6 / 8
AFP

Insgesamt verweigerte die Wahlkommission 57 Kandidaten die Registrierung, 233 seien zugelassen worden. Derzeit zählt die Volksvertretung der russischen Hauptstadt 45 Sitze.

7 / 8
REUTERS

Bereitschaftspolizisten mit Helmen versuchten, die Demonstranten zurückzudrängen. Manche widersetzten sich. Die Teilnehmer riefen Parolen, darunter "Russland wird frei sein".

8 / 8
AFP

In ganz Moskau wurden mehrere Oppositionelle festgenommen, darunter Ilja Jaschin, Dmitri Gudkow und Iwan Schdanow. Schdanow ist ein wichtiger Verbündeter des prominentesten russischen Oppositionsaktivisten Alexej Nawalny. Nawalny hatte zu der Demonstration aufgerufen und wurde am Mittwoch wegen des Aufrufs zu einem nicht genehmigten Protest für 30 Tage ins Gefängnis gesteckt.

© SZ.de/segi - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: