Udo Di Fabios neues BuchMut zur Freiheit statt Bevormundung

Lesezeit: 4 Min.

Zerquetscht die Hand die Taube oder kommt die noch mal davon? Max-Josef-Denkmal in München.
Zerquetscht die Hand die Taube oder kommt die noch mal davon? Max-Josef-Denkmal in München. Peter Kneffel/dpa

Der Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio diagnostiziert eine „Verfeindlichung“ der Gesellschaft, an der auch die überzogene Selbstgewissheit der „linken Elite“ schuld sei. Sein Gegenrezept ist freilich bedenkenswert.

Rezension von Wolfgang Janisch

Wer Texte von Udo Di Fabio liest, der sollte sich zuvor mit den Grundlagen der Bildungssprache vertraut machen. Ein Zentralbegriff seines neuesten Buchs lautet „agonal“, also kämpferisch oder kriegerisch. Damit umreißt der Autor den Zustand der Welt, zugleich aber die innergesellschaftlichen Kampflinien: „Es haben sich in den großen Demokratien längst Lager gebildet nach der moralischen Codierung von Gut und Böse, von Wahr und Unwahr.“ Und damit wirklich kein Zweifel daran bleibt, wie es in der Welt zugeht, schickt er noch eine Wortschöpfung ins Feld, die titelgebend wurde: „Verfeindlichung.“

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