Staatliche FörderungNGOs fürchten um Geld für Demokratieprojekte

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Demonstration für Demokratie und Menschenrechte in Würzburg.
Demonstration für Demokratie und Menschenrechte in Würzburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Familienministerin Prien kündigt neue Förderschwerpunkte an und alarmiert damit Organisationen. Die befürchten ein Ende der Unterstützung für antirassistische Programme – und vermuten Parteitaktik von CDU und CSU.

Von Valerie Höhne, Berlin

Der Brief kam überraschend. Viele Nichtregierungsorganisationen, die vom staatlichen Programm „Demokratie leben!“ gefördert werden, wissen zwar, wie misstrauisch sie von der Union beäugt werden. Und sie kennen auch die Ankündigung von Familienministerin Karin Prien (CDU), die Förderrichtlinie überprüfen zu wollen. Doch mit dem, was sie aus dem Informationsschreiben des Ministeriums herauslesen, das an Vereine und Verbände ging, die bisher aus dem Programm gefördert werden, haben sie nicht gerechnet.

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