UN-Entwicklungsprogramm„Krieg ist immer Entwicklung rückwärts“

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Im Gazastreifen versorgt das UN-Entwicklungshilfeprogramm viele vertriebene palästinensische Familien.
Im Gazastreifen versorgt das UN-Entwicklungshilfeprogramm viele vertriebene palästinensische Familien. (Foto: Fatima Shbair/AP)

Belgiens Ex-Premier Alexander De Croo beginnt den Job als oberster Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in Zeiten massiver Umbrüche. Für Deutschland liege darin eine Chance, findet er.

Interview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle, Berlin

Alexander De Croo sitzt in einer Baustelle. Im Besprechungsraum seines Berliner Hotels werden gerade die Türen getauscht, aber der frühere belgische Ministerpräsident lässt sich davon nicht irritieren. Seine Baustellen sind schließlich viel größer: Seit drei Wochen ist er Chef von UNDP, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Und das in einer Zeit, in der eine humanitäre Krise die andere jagt, während Staaten ihre Entwicklungsbudgets kürzen. Seinen Optimismus will sich De Croo trotzdem nicht nehmen lassen.

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:„Syrien ist am Limit“

Geht es nach der Bundesregierung, sollen möglichst schnell möglichst viele Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren. Der oberste Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks im Land hält das für gar keine gute Idee.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller

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