Datenschutz - Berlin:Behörde informiert Datenschützer über Sicherheitslücke

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Berlin (dpa/bb) - Beim Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) hat es eine Datenpanne gegeben. Wie die Senatsinnenverwaltung am Freitag mitteilte, wurde die Datenschutz-Behörde am selben Tag darüber informiert. Zu dem Datenschutzverstoß sei es in der Zeit von Anfang Mai bis 4. Juli bei der Zusammenarbeit mit einem technischen Dienstleister für das Personenstandsregister gekommen. Betroffen seien 72 Personen. Diese seien vom Landesamt informiert worden. Laut Innenverwaltung gab es keinen Zugriff auf das Register selbst, in dem sich persönliche Daten wie etwa Geburt oder Tag und Ort der Eheschließung finden.

Nach den Angaben ist der Datenschutzverstoß auf das System des Dienstleisters zurückzuführen. Gab es Fehlermeldungen bei der Software des elektronischen Personenstandsregisters, meldete das Landesamt dies dem Unternehmen. Dies erfolgte über ein sogenanntes Ticketsystem. Dieses werde seit Anfang 2020 nicht mehr vom Landesamt genutzt, hieß es. Man sei davon ausgegangen, dass dort keine personenbezogenen Daten mehr gespeichert seien, hieß es. Inhalte der Tickets hätten aber gleichwohl gelesen werden können.

© dpa-infocom, dpa:220708-99-959977/2

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