(SZ) Eben noch gab der stets um Deutschland besorgte Historiker und CDU-Politiker a. D. Andreas Rödder der Neuen Zürcher Zeitung ein Interview. Nicht wenige Mitarbeiter des Blattes scheinen ja, bei allem Respekt, der Auffassung zu sein, das Ende der Welt durch die woken Reiter der Apokalypse stehe unmittelbar bevor. So wie der unheimliche Pinguin in Marc-Uwe Klings „Känguru-Chroniken“ Gegenspieler des titelgebenden Beuteltiers ist, so muss Robert Habeck für die deutsche NZZ-Belegschaft eine Art kosmischer Widersacher gewesen sein. Obwohl sich der Erfinder des teuflischen Heizungsgesetzes ins Private zurückgezogen hat, geht aus Sicht knallkonservativer Kulturkämpfer die Welt erstaunlicherweise weiterhin zugrunde, wie Professor Rödder nun aus wissenschaftlicher Sicht bestätigte: Viele glaubten ja, dass sich „die Qualität der liberalen Demokratie an der Anzahl von Queer-Klubs pro Quadratkilometer misst“. Zu den Krisenerscheinungen unserer Epoche gehöre auch ein „postmodernes Wokeness-Paradigma“ - eine Aussage, deren Entschlüsselung bislang nicht gelungen ist.
GlosseDas Streiflicht
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Kürzlich erschien ein komischer Vogel am Ufer des Titisees, und man wird ja wohl noch fragen dürfen, woher er kommt und was er in Deutschland vorhat?