Wie es scheint, haben auch ehemalige Terroristinnen ein ganz normales Leben. So normal es eben sein kann, wenn man unter falschem Namen in einer Millionenstadt lebt und eine der meistgesuchten Frauen in ganz Europa ist. Aber lange ist es ja gut gegangen. Es wirkt jedenfalls, als hätte sich Daniela Klette ganz passabel zurechtgefunden in ihrem Alltag im Untergrund, der so untergründig gar nicht gewesen ist.
RAF-Terroristin KletteMitten in Kreuzberg
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Sie machte Capoeira, gab Nachhilfe und postete Blumenfotos auf Facebook: Die untergetauchte RAF-Frau Daniela Klette lebte ein scheinbar normales Leben. Szenen aus dem Untergrund, der keiner war.
Von Jan Heidtmann, Christoph Koopmann und Finn Walter, Berlin/München
